Schlimmer geht immer, oder so…

Es gibt diese Tage und Wochen, wo (zu) viel negatvies auf einmal auf mich einprasselt. Aber nicht so, das immer mal wieder etwas Pause dazwischen ist, sodass ich mich erholen kann, sondern so, dass ich nach dem nöchsten Hieb uns Maul sofort darauf noch den Tritt in den Bauch bekomme…
Im Grunde könnte ich meinen, dass ich eigentlich auch gleich liegen bleiben könnte.

So eine Woche war die vergangene und noch laufende…

Das erste echt miese Feeling war während eines Videocalls, mit einem echt tollen Menschen:
Dir wird schlagartig bewusst, dass du immer der Mensch sein wirst, dem man von anderen Menschen erzählt von denen man schwärmt. Du warst und wirst vermutlich nie der Mensch von dem man schwärmt oder den man irgendwie cool findet oder sogar mehr. Dein Platz ist, der Mensch zu sein, dem man von anderen tollen Menschen erzählt und von denen man schwärmt. Das dich das in irgendeiner Weise aber treffen könnte, juckt erstmal nicht und das verstehe ich auch irgendwie. Denn mir kam diese Erkenntnis ruckartig und wie ein Schlag mit dem Vorschlaghammer, direkt ins Gesicht. Doch wie geht man damit um? Ehrlich gesagt habe ich absolut keine Ahnung. Auf der einen Seite ist da dass Interesse den/die Gegenüber kennen zu lernen, auf der einen Seite darf es auf keinen Fall soweit kommen, das der/doe Gegenüber denkt du wärst sofort best Buddy etc. Denn meiner Meinung nach, ist der Platz eines/r besten Freundes/Freunin nur einer Person „versprchen“ nämlich besagter besten Freundin/Freundes. In meinem Fall war ich so von der Erkenntnis geflashed, dass ich erst versucht habe mit einem Anderen Thema abzulenken, dann aber sofort einsah, das es nix bringt. Ich konnte leider nicht anders, als das Gespräch zu beenden weil ich erstmal klar kommen musste, nur dieser „Dumme“ zu sein, der nur gut zum Quatschen ist. Yes, ich kann gut quatschen, vermutlich bin ich der Beste und ehrlichste Gesprächspartner seit langem/für lange den du haben kannst. Mega abgehoben, aber ich stelle diese Bahauptung mal in den Raum. Das heißt aber nicht das ich dies (und ausschließlich das) mitmache. Schwierig da rauszukommen, das musst du zugeben…

Das nächste echt miese Feeling betrifft meine Familie…
Wenn man dir sagt das deine Ma‘ einen Tumor hat, ist das alleine schon ein Schock. Wenn man dir dann aber sagt, das deine Ma‘ vor der OP einen Herzstillstand hatte, ist das schon der Hammer. Meiner Ma‘ geht es gut, mache dir keine Sorgen. Aber allein dieser Satz:
„Henne deine Ma‘ hatte einen Herzstillstand“
geistert mir ununterbrochen durch den Kopf. Sofort kommen diese unendlich dunklen Wolken mit den 3 Worten: „Was wäre wenn“. Es war als würde sich eine Mindmap des Grauens und aller schlimmen Befürchtungen, die man gegen seine liebende Mutter nur haben kann. „Was wäre wenn…“. Ich muss nun aber auch erwähnen, das ich sie gestern besuchen war und es ihr wirklich gut geht nach der OP. Das beruhigt aber ganz extrem.

Das (bisher) letzte miese Übel dieser Woche nennt sich: Sinnfreiheit beim Arbeitsamt
Ja ich bin Arbeitslos. Wenn ich das vergessen sollte, gibt es genug Leute und Situationen die mich regelmäßig daran erinnern eben dieser andere Teil der Gesellschaft zu sein. Doch versuche ich alles MIR MÖGLICHE um eben aus diesem Teufelskreis rauszukommen. Seit Jahren steckt mich das Amt immer wieder in irgendwelche Maßnahmen. Wenn du möchtest, dass ich mal ein wenig über diese Maßnahmen erzählen sollte, lass es mich wissen. Jedenfalls habe ich neben diesen ganzen absolut sinnfreien Maßnahmen auch einen Minijob angefangen damit es zumindest ein bisschen in die richtige Richtung geht. Warum ich nicht einfach einen Job annehmen kann werde ich ebenfalls nochmal erklären. An der Stelle muss ich ganz kurz erklären was Phase is:
Vor dem Minijob bekamm ich Voll-ALG II (also alles vom Steuerzahler/Staat gezahlt), mit Minijob 50/50 (ein Teil vom ALG und ein Teil vom Arbeitgeber, also weniger Steuergelder die für mich verprasst wurden). Nun werde ich in eine Maßnahme gesteckt, wieder einmal. In eine absolut sinnfreie, mir nichts bringende Maßnahme. Alles schaffe ich nicht. Ich schaffe es nicht, die Abendschule + Lernen, den Minijob, Maßnahme und Praktikum. Jetzt habe ich abgewogen was mir wichtig ist. Bei der Maßnahme, kann ich zwar verweigern, dann gibt es auf kurz oder lang allerdings eine Kürzung von bis auf 30%, das heißt ich würde absolut nicht über die Runden kommen, selbst wenn ich den Minijob weiter mache. Wenn ich anstatt des Minijobs aber dann eine Voll- oder Teilzeitstelle annehme könnte ich dann aber wieder die Abendschule nicht weiter machen. Es sind jetzt nur noch 9 Monate, bis die Abendschule vorbei ist. Ich werde das jetzt auf keinen Fall abbrechen, dafür habe ich zu viel Zeit und Energie gesteckt. Btw.: Die Abendschule, zahle ich von meinem ALG mit Unterstützung meiner Eltern, das nur ganz am Rande. Indirekt zwingt mich nun das Amt diese Maßnahme anzutreten und das bedeutet das ich jetzt wieder voll ALG II bekomme + Gelder verprasst werden für die Mitarbeiter aus der Maßnahme + die Maßnahme an sich. Im Umkehrschluss bin ich jetzt also wieder viel teurer für den Staat, als ich es mit Minijob war. Das Problem: Wenn du ALG II + Minijob bekommst/hast bist du in der Statistik ein Arbeitssuchender (btw ich mache starke Unterschiede zwischen arbeitslos und arbeitssuchend). Wenn du aber in eine Maßnahme (ob sie dich nun im Leben weiterbringt oder nicht, sei mal dahin gestellt) gesteckt wirst, bist du raus aus der Statistik, also kein Arbeitssuchender, obwohl du trotzalledem genau das bist. Das zieht mich so unfassbar krass runter…

Es ist einfach zu viel Scheiße auf einmal die innerhalb weniger Tage abging, ich bin einfach geknickt und hoffnungslos.

Abschließend ein paar Fragen die du gerne beantworten kannst, würde mich wirklich interessieren was du denkst.

Vielen Dank für das Lesen, bis denne🙋‍♂️


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